Burkhardt: Mitarbeiter können aufatmen
BAYREUTH. In diesem Jahr müssen sich die 95 Mitarbeiter des Bayreuther Maschinenbauunternehmens ebu Burkhardt keine Sorgen mehr machen.
Der Auftragsbestand, den das neue Unternehmen von seinem insolventen und abgewickelten Vorläufer übernommen hat, sichert bereits 80 Prozent des Umsatzes für 2012.
Dies erklärte Burkhardt-Geschäftsführer Jörg Berger in einem Kurier-Gespräch. Durch die Insolvenz der Burkhardt GmbH, dem Vorgängerunternehmen der neuen Spezialfirma für Umformtechnik, hatten sich laut Berger Aufträge angestaut. „Es ist gelungen, diese Aufträge für unser neues Unternehmen zu sichern. Die Verträge sind neu gezeichnet“, so Berger. „Die Kunden haben uns die Treue gehalten.“
Erster Auftrag
In dieser Woche hat ebu Burkhardt den ersten Auftrag nach der Insolvenz in die Bücher genommen. Es handelt sich dabei um 750.000 Euro teuere Presse auf modernstem technischen Niveau.
Zudem sind auch die finanziellen Rahmenbedingungen gesetzt, um die Aufträge tatsächlich abzuarbeiten. Banken und vor allem Versicherungsgesellschaften waren bereit, Bürgschaften für die Anzahlungen zu stellen, die Kunden an ebu Burkhardt für Maschinen und Anlagen leisten.
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